Judoka waren die ersten, die ihren Sport wegen der Corona-Pandemie einstellen mussten und sind die letzten, die den Sport wieder - immer noch mit engen Regeln - aufnehmen dürfen. So passt es eigentlich nicht zusammen, dass sich zwei Judoka finden und binden. Beim HTB-Judo war es vor rund 45 Jahren der Abteilungsleiter Ralf und dann 15 Jahre später Michael Lax (Michi), die eine Partnerin beim Judo fanden und heirateten. Nun weitere 30 Jahre später finden sich Julia und Johannes und es hat gefunkt.


Es sollte ein Weihnachtsturnier werden, aber so kurz nach unserem gelungenen und stark besetzten Harburg-Cup 2019 war die Luft wohl raus. So beschlossen Jugend- und Abteilungsleitung aus dem Weihnachtsturnier ein „Neujahrsturnier“ zu veranstalten. Pokale und Medaillen waren gekauft und die sollen ja nicht ungenutzt verstauben. Die Jugendleitung kennt alle Teilnehmer und wusste die „Athleten“ in 4 Pools einzuteilen, damit auch möglichst viele Kämpfe absolviert werden konnten - aber damit auch die Gewichts- und Leistungsunterschiede nicht so groß waren.
(DJB) Auf der Mitgliederversammlung des DJB im November in Potsdam verlieh der DJB-Ehrenrat dem Hamburger Ralf Reinholz den 8. Dan. Diese sehr hohe Auszeichnung erhielt Ralf für seine hervorragenden und kontinuierlichen Leistungen für den Judosport auf verschiedenen Ebenen. Er war viele Jahre als Bundes-A-Kampfrichter und ist noch heute als Trainer in seinem Verein in Harburg aktiv. Seit vielen Jahren leitet er die Geschicke des Hamburger Judo-Verbandes als stellvertretender Vorsitzender mit und begleitete in dieser Funktion den Neubau des Landesleistungszentrums, welches als Regionalstützpunkt des DJB fungiert. Das LLZ ist in jeder Hinsicht sein „Baby“.
Nuancen zur Farbe Schwarz kennen wir, von „freundlichem Schwarz“ bis zum Tiefschwarz, alles dabei. So, aber was hat das nun mit Judo zu tun? Klar, von den schwarzen Gürteln beim Judo und auch anderen asiatischen Sportarten haben viele gehört, und Ziel eines Budoka (Sammelbegriff für alle asiatischen Kampfsportarten) ist der Erwerb des Meistergürtels, dem Dan. Insider wissen, für die ersten fünf Dan-Grade gilt: schwarz bleibt schwarz. Paul und Mike hatten sich unter intensiver Betreuung von Horst, unserem Schatzmeister, Kata-Fachmann und Träger des 4. Dan, auf die Prüfung vorbereitet. Teilnahme an Kata-Lehrgängen, Techniklehrgängen und auch das Befragen unserer Dan-Träger gehörten immer wieder dazu. Das Demonstrieren vor größerer Runde nahm auch so manche Hemmschwelle. Nun war es am 19. Oktober soweit, Prüfungsort war die Turnhalle der Mühlenschule in Holm-Seppensen. Allein die beiden wurden rund 2 Stunden intensiv befragt, bzw. mussten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Die Prüfer waren sehr zufrieden und infolge dessen konnte als einstimmiges Ergebnis die Urkunde für den 2. Dan überreicht werden. Sofort wurde die Familie informiert und abends gab es eine Essenseinladung für die Unterstützer. Gratulation auch von der Abteilungsleitung, prima.
Jugend- und Abteilungsleitung hatten mit leichter Verspätung zum alljährlichen Sommerfest eingeladen. Es sind alle Mitglieder der Judoabteilung auch mit Eltern und Geschwistern willkommen, einzige Auflage jedoch: es soll etwas Selbstgemachtes mitgebracht werden und wenn die Eltern einen kleinen Betrag beisteuern, können die Kosten leichter gedeckt werden. Es soll ja ein Fest werden mit Essen und Trinken. Vorweggenommen, die letzten hielten bis kurz vor Mitternacht aus, nicht schlecht!! Es standen wieder tolle Sachen zum Buffet auf den Tisch, Getränke, Würste und Grillfleisch hatte Paul bereits am Vortag besorgt. Cem betreute den Grill und nach dem Mattenputzen konnte es losgehen, es war für alle genug da und diesmal ohne Ansprache des Abteilungsleiters konnte reichlich gegessen und getrunken werden! Die Kinder spielten nebenan und die Älteren nutzen die Gelegenheit für Gespräche mit den Trainern und untereinander, es waren alle Gruppen vertreten.